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Bürgerbeteiligung: Sinn und Qualitätsmerkmale

Inhalt

Die öffentliche Verwaltung hat als Aufgabe, das gesellschaftliche Zusammenleben
zu planen und zu gestalten. Dabei vollzieht sie nach überkommenem
Verständnis Ergebnisse demokratischer Willensbildung unter
demokratisch legitimierter Machtausübung. Nicht erst seit „Stuttgart 21“
wächst indessen die Erkenntnis, dass die projektbezogene Bürgerbeteiligung
von herausragender Bedeutung für die Akzeptanz und auch für die
Qualität von Planungs- und Genehmigungsvorhaben ist.

Lassen Sie uns Grunderkenntnisse der Partizipationsforschung erarbeiten,
bevor wir uns am Nachmittag einzelnen Anwendungsfeldern zuwenden.
Zentrale Aspekte sind:

  • Sinn und Ziele der Bürgerbeteiligung
  • Arten und Ausformungen
  • Zeitpunkt, Kontinuität und Nachhaltigkeit
  • Mobilisierung der „Weisheit der Vielen“
  • Repräsentativität und Responsivität
  • Effektivität und Effizienz
  • Inklusion und Legitimität
  • rechtlicher Rahmen und rechtliche Grenzen der Bürgerpartizipation
  • neue Medien: E-Bürgerbeteiligung.
Referentin und Referenten
Prof. Dr. Bas Denters
Professor of Public Administration, University of Twente, Enschede
Prof. Dr. Mario Martini
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
Dr. Angelika Vetter
Institut für Sozialwissenschaften, Universität Stuttgart
Moderation
Katja Josephi
Richterin am Landessozialgericht, Celle
Kommentar
Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow
Direktor des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung, Speyer
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